Donnerstag, 13. Juli 2017

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Da ich vor kurzem zu diesem Buch in dem Kinofilm war, wollte ich das Buch unbedingt lesen, und durch glücklichen Zufall hatte es eine Freundin von mir bei sich Zuhause, wo ich es dann auch ausleihen konnte.

Rezension Wenn du stirbst, zeiht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie


Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :23.08.2010
  • Aktuelle Ausgabe : 29.09.2016
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551315854
  • Flexibler Einband 448 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Klappentext:

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so.

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben. Stattdessen ist es ihr letzter...

Autorin:

Lauren Oliver hat schon als Kind leidenschaftlich gerne Bücher gelesen und dann Fortsetzungen dazu geschrieben. Sie hat Philosophie und Literatur studiert und hat kurz für einen Verlag gearbeitet. Heute lebt sie in Brooklyn.


Inhalt:

Sam und ihre drei besten Freundinnen, sind eine sehr beliebte Clique an ihrer Schule und wer in ihren Augen unter ihrem Niveau ist, wird gedisst und fertig gemacht. Genauso ist es auch am 12. Februar. Doch für Sam ist nicht nur einmal der 12. Februar.

Erster Satz:

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir was es nicht so.

Meine Meinung:

Da ich den Film schon gesehen habe,bevor ich das Buch gelesen habe, ging ich eher mit gemischten Gefühlen an das Buch ran. Im Film fand ich, das Ende echt mies und deshalb habe ich mir beim Buch ein besseres und ein aufschlussreicheres Ende gewünscht.
Nun aber als erstes zum Cover:
Es ist sehr, sehr schlicht gestaltet. Auf der einen Seite finde ich es fast schon ein bisschen langweilig, doch auf der einen Seite passt es dann doch wieder zum Thema.
Die Story selbst ist aus der Ich-Perspektive von Sam erzählt, man erfährt von ihr im Laufe der Gesichte das sie selbst früher gemobbt worden ist, und froh ist jetzt endlich auf der Seite der Beliebten zu sein. Doch was ist beliebt? Diese Frage stellt sich Sam auch im Laufe des Buches. Ist beliebt sein, wenn man zu anderen fies ist, die anderes sind?
Im Laufe der ersten paar Seiten lernt man auch die Freundinnen von Sam kennen: Lindsay, Elody und Ally.
Am Unsympathischsten ist mir Lindsay, ich habe auch das Gefühl das sie immer diejenige ist, die die Mobbingattacken auf die anderen startet und die anderen drei einfach mitmachen. Noch eine Frage des bleliebt seins, ist man beliebt wenn man bei allem mitmacht ohne mal darüber nachzudenken?
Auch lernt man den Freund von Sam kennen Rob, in meinen Augen ist er ein totaler Idiot und spielt aber eine Zentralerolle. Den an diesem Freitag, wollen Sam und Rob zum ersten Mal miteinander schlafen und für Sam ist es wirklich das erste Mal. Lindsay zieht sie gerne mal damit auf und die Mädels haben in der Schule auch teilweise kein anderes Thema mehr, was mich an Sams Stelle irgendwann ziemlich nerven wurde, da es schließlich ihre entscheidung ist wann und mit wem sie es macht. Ich finde auch das ist ein sehr wichtiges Thema was das Buch hier aufgreift. Teilweise werden Leute gemobbt, weil sie mit 16 noch nicht ihr erstes Mal hatten, was ist daran bitte schlimm? Jeder soll es machen, wenn er sich bereit fühlt und nicht wenn andere es bestimmen. 
Was aber genauso wichtig in der Geschichte ist, an diesem Freitag werden in der Schule Rosen verteilt umso mehr Rosen man bekommt umso beliebter ist, obwohl ich es echt traurig finde, das man sein Selbstbewusstsein auf Rosen reduziert.
Und genau dort ist auch der Ausschlag gebende Punkt, den Lindsays Lieblingsopfer ist Juliet. Jedes Jahr schicken die Mädchen ihr eine Rose mit einem bestimmten Satz, und Lindsay lässt keine Gelegenheit aus um sie zu dissen oder zu schikanieren. Juliet lässt alles über sich immer stumm über sich ergehen, was ich echt bemerkenswert finde.
Was ich aber noch viel schlimmer an der Gesichte finde ist, das später rauskommt, das Lindsay und Juliet früher beste Freunde waren. Wie kann ich jemanden mobben, der früher meine engste Freundin war?
Auch eine Zentrale Rolle in dem Buch ist, ist die Party bei Kent, den dort nimmt der Höllentrip seinen lauft. Denn nachdem sie wieder Nachhause fahren und einen Unfall haben beginnt Sams Tag wieder am 12. Februar und das genau sieben Mal und jedes Mal ändert sie ein wenig was und nach und begreift sie was sie ändern muss, was sie doch früher für ein "Miststück" war, wie sie sich dann doch häufig oft gegen Ende sagt.
Auf wen man im Buch auch noch einen Blick werfen soll, ist Kent, alleine schon da die Party bei ihm Zuhause ist, aber auch was Sam und er früher für ein Verhältnis zueinander hatten und das nur zerbrochen ist, weil Sam beliebt worden ist, was ich echt schade finde.
Soo die Rezension ist jetzt doch ein bisschen länger geworden als gedacht^^ ich hoffe ihr habt sie trotzdem bis zum Schluss gelesen.
Denn ich wurde gerne eure Meinung zum Thema Mobbing hören.

Andere Rezi:

 Diesmal war ich auf einer meiner Lieblingsblogs...
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Fazit:

Das Buch bekommt von mir...




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